Womit wir uns beschäftigen

Emmi Pikler

Prinzipien und Theorie des Lebenswerks der ungarischen Kinderärztin

Dr. Emmi Pikler (1902-1984) sind aus ihrer Arbeit als Familienärztin
und langjähriger Leiterin eines Säuglingsheimes in Budapest entstanden.

Wie alle revolutionären Einsichten bezeichnen die Grundsätze ihrer Arbeit
etwas nahezu Selbstverständliches:
Jedes Kind hat sein eigenes Zeitmaß der Entwicklung.
Seine Autonomie, Individualität und Persönlichkeit können sich entfalten,
wenn es sich möglichst selbständig entwickeln darf.
(siehe Pikler-Gesellschaft)
„Wesentlich ist, dass das Kind möglichst viele Dinge selbst entdeckt. Wenn wir ihm bei der Lösung aller
Aufgaben behilflich sind, berauben wir es gerade dessen, was für seine geistige Entwicklung das Wichtigste
ist. Ein Kind, das durch selbständige Experimente etwas erreicht, erwirbt ein ganz andersartiges
Wissen als eines, dem die Lösung fertig geboten wird.“
Emmi Pikler
Dementsprechend ist die Kinderwohnung eingerichtet und das Material zum Spielen ausgewählt.
„Perfektion von Spielzeug produziert Langeweile oder
Destruktivität als einzige aktive Möglichkeit.“
Friedrich Fröbel
Kinder brauchen  Spielmaterial, welches echtes Spielen ermöglicht:
Das bedeutet eigene Erfahrungen machen zu können,
ausprobieren, entdecken, lernen, schöpferisch sein
– allein oder gemeinsam mit anderen.
Im selbständigen Spiel entfalten sich die Kinder.

Reggio-Pädagogik (Betreuung von Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren)

Produkt-Information

„Reggio ist kein festes Pädagogik-Modell, sondern eine Erziehungsphilosophie, die nach 1945 in den Krippen und Kindergärten der norditalienischen Stadt Reggio Emilia entstand. Inzwischen ist der Reggio-Ansatz weltweit verbreitet. Zentrales Prinzip ist, dass Kinder durch ihre Wissbegierde und Kreativität die eigene Entwicklung maßgeblich bestimmen und dabei von Erwachsenen begleitet – und nicht angeleitet – werden sollen.“ www.familie.de

 

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Erwin Wagenhofer dokumentiert verschiedene Ansätze, sich dem Thema Bildung, Bildungsinhalte, Wissensvermittlung etc. zu nähern und sich kritisch damit auseinanderzusetzen.

 

Gerald Hüther

 

Marte Meo

Marte Meo wurde in den späten 1970er und den frühen 1980er Jahren von der Niederländerin Maria Aarts entwickelt.

Sie entwickelte und erprobte eine Methode, bei der alltägliche Situationen zwischen Erziehenden und Kind per Video aufgezeichnet und anschließend gemeinsam besprochen werden. Dabei sollen die Stärken der Handelnden systematisch erkannt und hervorgehoben werden. Im Vordergrund steht dabei die Verbesserung der Kommunikation zwischen Erziehenden und Kindern.