Pädagogisches Konzept

Bildung

Bildung

Kinder sind sich selbst bildende Akteure mit eigenem Interesse. Sie bleiben nicht lange an einem Ort, bei einem Objekt oder einer Person. Wir haben die Aufgabe den Kindern vielfältige Sinnes- und Bewegungserfahrungen zu ermöglichen. Dafür stellen wir entsprechende Materialien bereit und gestalten die Räume flexibel auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt. Als pädagogische Fachkräfte begleiten wir die Kinder, beobachten und geben Impulse.

Bindung

Bindung

Die Entwicklung jedes einzelnen Kindes wird stark durch frühe Beziehungserfahrungen beeinflusst. Daher ist uns in der Kinderwohnung eine intensive Bindung zu den Kindern wichtig. Das Ziel ist eine verlässliche und ehrliche Beziehung. Wir schenken den Kindern bei der Pflege unsere ungeteilte Aufmerksamkeit. Wir kooperieren mit den Kindern und entscheiden nicht über ihren Kopf hinweg. Wir begleiten unser Handeln mit Sprache. Die Eingewöhnung ist eine besonders sensible Phase. Beobachtend, feinfühlig und mit Respekt begegnen wir den Kindern und geben ihnen die notwendige Sicherheit.

Selbstkonzept

DSC_6302-7

Kinder entwerfen ein Konzept von sich selbst. Kinder lernen ihre Gefühle kennen und deuten. Wir helfen ihnen dabei. Wir geben ihnen Worte für ihre Gefühle und zeigen Möglichkeiten des selbstständigen  Handelns auf.  Für die Entwicklung der Kinder ist die Fähigkeit zur Selbstregulation sehr wichtig. Sie lernen die Gefühle Freude und Trauer, Hunger und Durst, Zuneigung, Angst, Wut, Enttäuschung und Müdigkeit kennen. Ausreichender Schlaf ist ein wesentlicher Bestandteil für die innere Ausgeglichenheit der Kinder. In der Kinderwohnung schlafen die Kinder individuell nach Bedarf. Nur in den Ruhe- und Schlafpausen benutzen die Kinder ihre Schnuller.

Sprache

Sprache

Kinder fangen ungefähr ab ihrem ersten Geburtstag an einzelne Wörter zu sprechen. Damit öffnet sich ihnen die Welt der Kommunikation, des Verstehens und der sozialen Kompetenz. Wir sind in der Kinderwohnung sensible Gesprächspartner für die Kinder. Wir fördern ihren Spracherwerb durch unsere Freude an der Plauderei mit ihnen, indem wir ihre Äußerungen erweitern und einen akzeptierenden Gesprächsstil pflegen, der den Interessen der Kinder folgt.